Workshops BANJOREE 201113. - 15. Mai 2011Tutoren aus 7 Ländern! Diese Workshops könnt ihr beim BANJOREE 2011 besuchen - aber es wird immer mal wieder was neues geben, also guckt immer mal wieder rein. JEAN-MARIE REDON / F - Melodic Banjo JUERGEN BILLER / D - Scruggs Style in Rock, Jazz, Folk und Pop CHRIS SANDS / UK - Classic Banjo CERA IMPALA / USA - Powerful Clawhammer TOM NECHVILLE / USA - Setup and Banjo Construction BRUNO VAN HOEK / NL - Der schlaue Umgang mit Bühnentechnik ULF JAGFORS / S - Neuestes über die afrikanischen Ursprünge des Banjos ANDREAS DAVID / D - Anfänger 3-Finger Zu den Workshops werden von den Tutoren Tablaturen mit dem Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Auch wenn die Herkunft der Tutoren aus 7 Ländern babylonische Zustände befürchten lässt: keine Sorge! Alle können sehr gut Englisch, die meisten auch Deutsch und wenn es sprachlich mal klemmt, ist immer einer da, der übersetzen kann. Workshopsprache der Tutoren ist je nach Bedarf und Fähigkeiten Englisch oder Deutsch. Es sind noch nicht alle Informationen und Workshops vollständig vorhanden. Also immer mal wieder reingucken, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn ihr mehr über die Tutoren wissen möchtet, klickt Euch einfach weiter zu deren Homepages. Falls Ihr noch genaueres zu den Workshops wissen möchtet, schickt uns eine kurze E-mail. Die Informationen werden weiter aktualisiert. Guckt also immer mal wieder rein. Viele der Tutoren geben auch Einzelunterricht. Bei Interesse sprecht / schreibt sie bitte direkt an. |
BANJOREE 2011 |
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Jean-Marie Redon / F - Melodic Banjo Jean-Marie war einer der ersten Europäer, die in dem damals neuen Melodic-Stil Schallplattenaufnahmen veröffentlicht haben. Das war in den 70er Jahren und seitdem war Jean-Marie prägend für viele europäischen Banjospieler. Neben Philippe Bourgeois hat er es als einziger Europäer geschafft, in Tony Trischkas Standardwerk „Masters of the 5-string Banjo“ Erwähnung zu finden. Für Bluegrass-Koryphäen aus den USA, die nach Europa kommen, ist Jean Marie immer wieder gern gesehener Banjospieler für die europa Tour. Inzwischen hat Jean-Marie sich auch der Lehre verschrieben und eine Lehr-DVD herausgegeben. In Paris ist er sehr aktiv als Banjolehrer Wenn man ein wenig französisch kann, kann man bei actionbanjo.fr und bei Jean-Marie's Website redon-lombardi.fr einige seiner Aktivitäten verfolgen. Der BANJOREE-Workshop wird natürlich auf englisch gehalten… |
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| Nils Tuxen / DK - Dobro
Das Dobro ist ein fester Bestandteil der Banjowelt. Viele Banjospieler spielen auch dieses Instrument, und sei es auch nur, um mal ein paar langgezogene Töne spielen zu können. Ein Meister nicht nur der langgezogenen Töne ist Nils Tuxen. Nils ist als international gefragter Pedal-Steel Gitarrist sehr erfolgreich. Seine Dobro Künste stehen dem in nichts nach und wir sind sehr froh, dass er uns für das BANJOREE zur Verfügung steht. Er wird seine Erfahrungen aus einer Vielzahl verschiedener Musikstile in den Workshop einbringen. Nils wird sich besonders den für Nicht-Steel Spielern geheimnisvollen Techniken wie "Pick-Blocking", "Palm-Blocking" und "Slants" (das sind keine SL-Ameisen!) widmen. Und wenn sich der Banjospieler doch nicht bremsen kann, wird sicher auch noch ein wenig "Speed-Picking" drin sein. Neben Dobro, Lap-Steel und Pedal-Steel ist Nils auch ein hervorragender Telecaster-Gitarrist und spielt zudem auch noch Mandoline und Geige. Weitere Informationen folgen! Man kann ihn auch bei YouTube bestaunen. |
![]() Foto: Rolf Baerenwald |
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| Chris Sands / UK - Classic Banjo
Chris Sands ist einer der angesehensten Classic Banjo Spieler. Er lernte Classic Banjo von Tarrant Bailey Junior, einem der bekanntesten englischen Classic Banjo Interpreten. Chris hat schon in der ganzen Welt Classic Banjo Konzerte gegeben und ist auch ein erfahrener Lehrer für Schüler aller Kenntnisgrade. Classic Banjo ist eine der weniger bekannten Spieltechniken für das 5-String Banjo. Es bedeutet auch nicht, dass klassische Musik auf irgendeinem Banjo gespielt wird. Classic Banjo war zwischen der Mitte des 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts insbesondere in England extrem populär. Es wird auf Open Back Banjos und Nylonsaiten mit Fingern gezupft, aber die Spieltechnik ist der klassischen Gitarre ähnlicher als dem Bluegrass Banjo. Das Material wurde größtenteils speziell für das 5-string Banjo geschrieben und ist zum Teil auch hoch virtuos. In der Zeit der großen Popularität des Classic Banjo gab es auch eine Menge Banjo-Orchester in England und Amerika. Aus dieser Zeit kommt auch eine große Anzahl von Banjomarken und -patenten aus England. Chris Sands ist einer derer, die die wunderbare Musik des Classic Banjo auch im 21. Jahrhundert lebendig erhalten. Damit das ganze auch gut klingt, hat Chris eine eigene Saitenmarke für Nylonsaiten ins Leben gerufen. |
![]() Bild kommt bald! |
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Juergen Biller / D - Scruggs Style in Rock, Jazz, Folk und Pop Jürgen Biller aus dem Schwäbischen ist als DER europäische Spezialist für Scruggs Style schon von den vorigen BANJOREES bekannt. Mit seiner modernen Interpretation des Scruggs-Style versteht er es, sowohl im Backup als auch bei seinen Soli zum Sound einer Bluegrass-Band beizutragen und immer wieder neue Facetten des Scruggs-Style zu entwickeln. Bisher waren seine Workshops bis über den letzten Platz hinaus besetzt. Der klassische Scruggs Stil ist und bleibt als Grundform des modernen Banjospiels aktuell. Und das nicht nur in den alten Bluegrass-Standards wie Groundspeed oder Foggy Mountain Breakdown. Manchmal fragt man sich, wie man es anstellen soll, eine Melodie aus Rock, Jazz, Folk oder Blues in den Scruggs Stil umzusetzen. Earl Scruggs selbst hat uns das schon immer vorgemacht und Jürgen zeigt wie’s geht. Über Juergen und seine Band Four Wheel Drive kann man sich dort informieren: Und wer nicht nur hören, sondern auch sehen will, wie Juergen spielt gibt bei YouTube seinen Namen ein und guckt Videos. |
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| Cera Impala / USA - Powerful Clawhammer Banjo
“Blood on the Banjo makes it sound ...just right”. Das ist zumindest auf der Myspace Seite von Cera Impala zu lesen. Wir hoffen, dass es nicht ganz so drastisch kommt, wenn sie den Workshop "Powerful Clawhammer Banjo" leitet und uns zeigt, wie man so richtig dynamisch und kraftvoll Clawhammer spielt. Cera ist Amerikanerin lebt aber jetzt mit Ihrem Mann Dirk Ronneburg in Berlin. Dort ist sie Banjoistin, Gitarristin und Sängerin der Band „The New Prohibition Band“. Seht bei The New Prohibition Band und deren weshalb wir meinen, dass man diesen Workshop nicht verpassen sollte. Pflaster bringen wir mit. |
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| Tom Nechville / USA - Setup and Banjo Construction
Rolls, Tonleitern und Songs zu üben ist unumgänglich, wenn sich mit dem 5-string Banjo ausdrücken will. Aber ebenso nötig ist es, sein eigenes Handwerszeug zu verstehen und pflegen zu können. Darum geht es in diesem Workshop. Tom Nechville wird uns zeigen, wie man den Klang eines Banjos beeinflusst und wie jeder es schaffen kann, die nötigen Einstellungen selbst vorzunehmen. Er ist nicht nur Experte für sein eigenes Helimount-System, sondern auch für Banjos der traditionelleren Bauweisen. Tom Nechville hat 1989 die Welt des Banjobaus mit einem grundlegend neuen Banjodesign revolutioniert. Anstelle der herkömmlichen Konstruktionsweise mit dutzenden von schwer zugänglichen Spannhaken verwendet er das von ihm entwickelte "Helimount" Design, bei dem man mit zwei Schlüsseln ganz einfach und gleichmäßig blitzschnell die Fellspannung verändern kann - ohne vor die Aufgabe gestellt zu sein, alle Spannhaken einigermaßen gleichmäßig anzuziehen. So kann man je nach Bedarf und Geschmack von einem harten Bluegrass-Sound zu einem eher weichen jazzigen Sound wechseln. Zudem lässt sich bei Nechville Banjos die Halsneigung stufenlos mit einem Inbus-Schlüssel einstellen, ohne dass man den Banjorahmen durch Verstellen der Coordinator-Stangen verspannt, Unterlegplättchen einlegen oder gar Holzarbeiten durchführen muss. Und vor allem - die Instrumente klingen einfach richtig gut, egal ob Helimount oder das eher traditionelle Open-Back Banjo "Atlas"von Nechville. Und wie man aus allen Banjos das Beste rausholt, egal welcher Name auf der Kopfplatte steht, darum geht es hier. |
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Bruno von Hoek / NL - Bühnen- und Aufnahmetechnik Bruno von Hoek ist eine bekannte Größe in der europäischen Bluegrass-Szene. Er ist Mitorganisator der EWOB, Multiinstrumentalist mit Schwerpunkt Banjo und unter anderem zusammen mit seiner Lebensgefährtin Elly Beurskens im Duo Heartstrings aktiver Musiker. Seit 1976 arbeitet Bruno van Hoek im Bereich Theatertechnik und Tonstudio, war auch Reparaturelektroniker für Firmen wie Tascam, Neumann und JBL. Seit 1996 ist er "Operator Master Control Room Radio Netherlands Worldwide". Bei sich zu Hause betreibt er ein kleines Tonstudio, allerdings zur Zeit nur noch für seine eigenen Bandprojekte. Das BANJOREE Team ist ganz begeistert von der Möglichkeit, diesen Workshop anbieten zu können. Was nützt all die Überei am Instrument, wenn man auf der Bühne falsch vor einem falschen Mikrofon steht und obendrein dem Soundman unverständliche Anweisungen gibt. Bruno wird hier wertvolle Hinweise geben, wie man das Ergebnis der zahllosen Übungsstunden gut klingend ans Ohr des Publikums bringt. Zu nebenstehendem Foto sagt Bruno: "Ich spiele das Banjo dort durch ein SM-58. Wenn die Qualität der Anlage nur ganz mittelmäßig ist helfen keine Super-Mikrofone, im Gegenteil....". Ja, genau das sind die Tipps, die wir erwarten! |
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Ulf Jagfors / S - African Banjo Roots - An Update Ulf Jagfors beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit Americain Mountain Music. Vor 20 Jahren zog ihn die Geschichte und Herkunft des 5-string Banjo in den Bann. Seitdem reist er im Auftrag der Forschung unablässig zwischen Afrika, Amerika und Europa hin und her. Das Ergebnis sind Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen dem westafrikanischen Akonting und dem Banjo, die es ohne Ulf so nicht gäbe. Im Jahre 2006 hat Ulf Jagfors in Afrika das "Akonting Center for Senegambian Folk Music" eröffnet und die erste internationale Konferenz über die afrikanischen Urspürünge des Banjos geleitet. Ulf Jagfors war schon mehrfach BANJOREE zu Gast, 2009 war er leider verhindert. Um so mehr hat er in den inzwischen vergangenen Jahren an neuen Erkennnisse zur Geschichte des 5-String Banjos gewonnen. Deshalb freuen wir uns, ihn nun endlich wieder mit einem erweiterten neuen Vortrag beim BANJOREE 2011 begrüßen zu dürfen. |
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Andreas David / D - Beginning 3-Finger Styles Beim diesjährigen Workshop wird sich Andreas mal um die Anfänger des 3-Finger Stils kümmern. Andreas David beherrscht neben dem Five String Banjo auch die akustische und elektrische Gitarre, Mandoline, Ukulele, Dobro sowie Lap/Pedal Steel Guitar. Weiterhin ist er Arrangeur und musikalischer Leiter für diverse Show-Programme (z.B. „Bonjour Kathrin“ – eine Caterina-Valente-Show mit der renommierten Musicalsängerin Katja Brauneis, „Sirenen auf See“ u.a. mit April Hailer und Janet Williams), mit denen er regelmäßig auf Kreuzfahrt-schiffen wie der M.S. Europa und der M.S. Deutschland (dem „Traum-schiff) gastiert. Aktuelle Bandprojekte: |
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